Allgemeine Informationen
Was ist das Freiwillige Soziale Jahr?
12-18 Monate praktische Arbeit in einem sozialen Arbeitsfeld ausprobieren
Orientierungs- und Entscheidungshilfe für die berufliche Zukunft
Einblicke in die unterschiedlichsten Felder der sozialen Arbeit unter fachlicher Anleitung
pädagogische Begleitung und Bildungsarbeit des Paritätischen
Rheinland-Pfalz/Saarland
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Was gehört auch dazu?
fünf einwöchige Seminare in Jugendbildungsstätten inkl. einer einwöchigen
Studienfahrt in
das europäische Ausland
Einblicke in andere soziale Einrichtungen durch Hospitationen
Bearbeitung von gewünschten Fachthemen
Angeleiteter
Erfahrungsaustausch mit anderen FSJ-Teilnehmer/innen
Hilfestellung bei Problemen in der Einsatzstelle
Einsatzstellenbesuche
fachliche Unterstützung durch die pädagogischen Mitarbeiter/innen des
Paritätischen Rheinland-Pfalz/Saarland
Informationen über Rechte und Pflichten
Auswertung des praktischen Einsatzes und Überdenken des Arbeitsalltages
Unterstützung bei der
beruflichen Orientierung
Teilnahme am
FSJ-Kompetenzbilanzierungsverfahren
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Wo findet es statt?
In rheinland-pfälzischen und saarländischen Einrichtungen der Behindertenhilfe, der Kinder- und Jugendarbeit und der ambulanten und
stationären Altenhilfe, die überwiegend dem Paritätischen
Rheinland-Pfalz/Saarland angeschlossen sind.
Konkret sind das
integrative Kindergärten
Förderschulen
Kinder- und Jugendheime
Werk- und Tagestätten
Wohnheim
therapeutische Einrichtungen
Tageskliniken
Ambulante Dienste
Senioren- und Pflegeheime
Rettungsdienst (Saarland)
Ganztagsschulen in Rheinland-Pfalz
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Wann fange ich an?
Das Freiwilliges Soziale Jahr beginnt entweder am 1. August oder 1. September
(individuelle Absprachen sind möglich) eines jeden Jahres für 12 Monate,
oder jeweils
ab 01. April für 6-18 Monate.
Eine Verlängerung von bzw. bis zu 6 Monaten ist
nach der Ableistung von 12 Monaten FSJ möglich.
Wichtig: Zwischen der
Beendigung eines Arbeitsverhältnisses und dem Beginn des Freiwilligen
Sozialen Jahres muss mehr als ein Monat liegen.
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Was habe ich davon?
12 interessante und
abwechslungsreiche Monate in einer sozialen Einrichtung, in denen
FSJ-Teilnehmer/innen
ihre eigenen Fähigkeiten entdecken und erproben können
lernen Verantwortung für sich und für andere zu übernehmen
etwas Neues ausprobieren können
Menschen mit gleichen Interessen kennen zu lernen
eigene Ideen und Projekte in der Arbeit verwirklichen zu können
die vielfältige Berufsauswahl im sozialen Bereich kennen zu lernen
vor allem viele praktische Erfahrungen sammeln können
Außerdem:
ein anerkanntes Vorpraktikum für einen sozialen Beruf
sinnvolle Überbrückung der Ausbildungs- oder Studienplatz-Wartezeit
erste Schritte zur Berufqualifizierung
neue Fähigkeiten entdecken und Leute mit gleichen Interessen kennen lernen
Austausch mit anderen FSJ-Teilnehmer/innen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland
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Was steht mir zu?
monatliches Taschengeld von 195,-- Euro
monatlicher Zuschuss für Verpflegung von derzeit 56,60 Euro
monatliche Geldersatzleistung für Unterkunft von derzeit 61,80 Euro
alle Leistungen zur Sozialversicherung (Pflege-, Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung)
Betriebsunfallversicherung
Gesetzlich festgelegter Jahresurlaub
Anspruch auf Kindergeld, wenn die gesamten Einkünfte für das Kalenderjahr unter der Einkommensgrenze von derzeit
8004,-- Euro liegen
Anspruch auf Waisenrente
im Ausnahmefall kostenlose Unterkunft/Wohnmöglichkeit in der Einrichtung und kostenlose Verpflegung
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Wer ist der Träger?
Der Paritätische
Rheinland-Pfalz/Saarland ist einer der sechs anerkannten Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege mit über
583 Vereinen, Gesellschaften und Stiftungen in Rheinland-Pfalz und im Saarland.
Was passiert in den Seminaren?
Während des FSJ muss jede/r FSJ-Teilnehmer/in 25 Seminartage absolvieren. Der Paritätische Rheinland-Pfalz/Saarland führt diese als Blockseminare durch, jeweils eine ganze Woche (Mo-Fr) mit Übernachtung. Diese insgesamt fünf Seminarwochen finden in unterschiedlichen Jugendbildungsstätten in Rheinland-Pfalz und im Saarland statt. Das 5. Seminar, die Studienfahrt, geht sogar ins europäische Ausland. Dabei bestimmt die Gruppe gemeinsam das Ziel der Studienfahrt.
Die FSJ-Seminare finden immer in festen/fest bestehenden Gruppen und einer gleichbleibenden Gruppenleitung statt, d. h. man trifft sich zu den 5 Seminaren mit den gleichen FSJ-Teilnehmer/innen und Gruppenleitung. Die Teilnahme an den Seminaren ist gesetzlich vorgeschrieben. Sinn und Zweck der Seminare ist der Austausch der FSJ-Teilnehmer/innen untereinander und die Beschäftigung mit verschiedenen Themen, die zum sozialen Bereich gehören.
Während den FSJ-Seminaren können aber auch Fragen oder Probleme, die es z.B. beim Arbeiten in der Einrichtungen entstanden sind oder die zur beruflichen Orientierung dienen, mit der eigenen Gruppenleitung des Paritätischen Rheinland-Pfalz/Saarland besprochen werden.
Auch an der Themenwahl der FSJ-Seminare sind die FSJ-Teilnehmer/innen aktiv beteiligt. Das heißt die FSJ-Teilnehmer/innen bestimmen selbst im Rahmen des 1. FSJ-Seminars, welche Themen sie interessieren und welche Einrichtungen sie einmal besuchen möchten.
Häufig werden Besuche in folgenden Einrichtungen gewünscht:
Werkstatt für
Behinderte
Tagesförderstätte
Integrativer
Kindergarten
Altenpflegeheim
Forensische Psychiatrie
Wohnheim für Behinderte
Kinderheim
Drogenhilfezentrum
Waldorfschule
für Erziehungshilfe
Hospiz
Zu verschiedenen Themen werden Referenten eingeladen. Dabei interessierten sich viele Gruppen für folgende Themen:
Strafvollzug
Sexueller
Missbrauch
Behindertenbegleithunde
Drogen und
Sucht
Erste Hilfe in
Notsituationen
Rückenschonendes Heben und Tragen
Psychische Erkrankungen
Behinderung und Sexualität
Tod und Sterben
Gebärdensprache
Blindheit
Leben mit einer Behinderung
Außerdem wird auch etwas außerhalb des sozialen Bereiches gemeinsam etwas übernommen, wie zum Beispiel folgende Besuche/Aktivitäten:
Theater
Hochseilgarten
Sea Life
Haus der Sinne
Synagoge
Planetarium
Zoo
Kino
Bowling